SV Nordweil 1923 e.V.

Das Hinrundenfazit der Aktiven

 

Die Vorrunde liegt hinter unseren Aktiven. Beide Teams konnten trotz vorzeitiger Winterpause alle Hinrundenspiele absolvieren. Grund genug nochmals auf die erste Halbserie zu schauen und zu resümieren wie es bei der Landesliga- und Kreisliga B1-Mannschaft lief.

Unsere Erste ging, trotz des letztjährigen dritten Tabellenplatzes zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs, mit dem Wissen in die Saison, dass es ganz schwer werden dürfte die Vorsaison zu bestätigen. Im Sommer und Herbst 2020 präsentierte sich das Team topfit, eingespielt, stabil, konstant und man hatte schlichtweg einen Lauf. Im Sommer 2021 deutete sich dann schon während der Vorbereitung an, dass man eventuell eine schwierige Saison vor sich hat. Etliche Verletzungen, Urlaubsabwesenheiten und Impfpausen erschwerten die Saisonvorbereitung und so konnte man sich kaum einspielen. Zwar gab es kaum Veränderungen im Kader, da man jedoch gleich mehrere Langzeitverletzte aus der Riege der Stammkräfte zu beklagen hatte, musste das Trainerteam die Mannschaft dennoch umbauen und Einiges ausprobieren. Fast folgerichtig ging dann auch der Saisonauftakt in die Hose. Nach enttäuschender Vorstellung unterlag man zum Saisonstart zu Hause dem FC Wittlingen. Eine unglückliche Niederlage, die man sich aber auch selbst zuzuschreiben hatte. Eine ganz andere Vorstellung bot man in der Woche darauf in Wyhl, jedoch fehlte nun das Spielglück und man zog abermals knapp den Kürzeren. Am dritten Spieltag gelang dann aber der eminent wichtige erste Saisonsieg mit einem 1:0 gegen den SV Ballrechten-Dottingen. Zwar unterlag man daraufhin knapp und erst unglücklich durch eine Fehlentscheidung in der Nachspielzeit beim Tabellenführer in Au-Wittnau, mit dem spektakulären 5:4 Heimsieg gegen Bad Krozingen war man dann aber wieder in der Spur. Man holte ein Remis in Bahlingen und einen weiterenn Heimsieg gegen Bad Bellingen (5:2). Auf das 3:3 in Untermünstertal folgte mit dem 2:0 gegen St. Georgen der vierte Heimsieg in Serie und man schien doch wieder eine sorgenfreie Saison anzusteuern. Beim Herbstmeister in Rheinfelden bot man eine starke Vorstellung, unterlag aber letztlich mit 0:2. Kein Beinbruch dachte man zunächst. Als man dann jedoch zu Hause dem FSV Stegen unterlag und auch eine Woche später recht chancenlos in Laufenburg, schrillten langsam die Alarmglocken. Man war drauf und dran in einen Negativstrudel zu geraten, was sich auch eine Woche später zu Hause gegen die Reserve des FFC fortsetzen sollte. Man machte kein schlechtes Spiel, man war engagiert und gewillt, jedoch fehlte die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen und so unterlag man zum vierten Mal in Serie. Dann standen die Duelle mit den Topteams aus Hausen und Herbolzheim an. In Hausen machte man ein ganz starkes Spiel und man hatte den großen Favoriten am Rande einer Niederlage oder zumindest eines Remis, doch am Ende stand man wieder mit leeren Händen da. Im Derby gegen den FVH machte dann die individuelle Klasse der Galurastädter den Unterschied, und so unterlag man trotz keineswegs enttäuschender Leistung letztlich glatt mit 0:3. Sechs Niederlagen in Serie. Das hatte es viele Jahre nicht mehr gegeben für unsere SG. Man war inzwischen auf einem möglichen Abstiegsplatz angelangt und dennoch behielten alle rund um die SG die Ruhe. Es stand das wichtige letzte Vorrundenspiel beim Tabellennachbarn SV Kirchzarten an, den man mit einem Sieg unbedingt überholen wollte um die Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz abzuschließen. Zwar waren die Vorzeichen nicht die Besten, war man doch bis dato noch ohne Auswärtssieg und hatte man in den vergangenen Jahren in Kirchzarten stets schlecht ausgesehen, dennoch ging das Team wild entschlossen in die Begegnung. Coach Philipp Hensle brachte sein Team mit einem Traumtor in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. Im zweiten Spielabschnitt agierte man dann in Überzahl und man schraubte das Ergebnis recht schnell auf 4:0 nach oben. Auch der Anschlusstreffer der Gastgeber ließ keine Spannung mehr aufkommen und so blieb es letztlich bei einem verdienten und eminent wichtigen Auswärtssieg, durch welchen man die Hinrunde auf dem sechstletzten und somit einem Nichtabstiegsplatz beenden konnte. Unter dem Strich eine durchwachsene und holprige Halbserie, jedoch dürfen wir nie außer Acht lassen wo wir herkommen und in welcher Liga wir aktuell spielen. Der Klassenerhalt ist weiterhin möglich und auch durchaus realistisch, jedoch alles andere als eine Selbstverständlichkeit für uns „Dorfkinder“.


Im Gegensatz zur Ersten erwischte unsere SG-Zweite einen Traumeinstand in die Saison. Man hatte mit dem SV Kenzingen gleich einen der Topfavoriten zu Gast im Nordweiler Frongrund und konnte diesen nach einem echten Spektakel mit 5:4 schlagen. Sicherlich ein denkwürdiges Spiel für alle die dabei waren. Den Rückenwind konnte man in die folgenden Spiele mitnehmen und so punktete man in den kommenden Wochen fleißig weiter, auch wenn es personell alles andere als rosig aussah und häufig AH-Akteure den Kader auffüllen mussten. Nach einem Remis in Windenreute und einem Heimsieg gegen Vogtsburg war man am vierten Spieltag beim Tabellenführer in Teningen zu Gast. Dort folgte mit einem 3:2 Auswärtssieg das nächste Highlight und man konnte sich vorläufig gar an die Tabellenspitze setzen. In den beiden folgenden Topspielen unterlag man dann aber sowohl dem SV Endingen II als auch beim Nachbarn in Bombach und so war ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Durch zwei Pflichtsiege gegen Sasbach II und beim Riegeler SC konnte man aber wieder zu den Topteams aufschließen, ehe man im Derby von der SG Broggingen/Tutschfelden klar die Grenzen aufgezeigt bekam. Personell gebeutelt unterlag man dann auch in Eichstetten, ehe gegen Hecklingen/Malterdingen II wieder ein Pflichtsieg gelang. Nach einem glücklichen 2:2 in Heimbach kassierte man gegen die Landesligareserven des FV Herbolzheim und des SC Wyhl zwei Niederlagen. Im Nachholspiel erwartete man dann noch den SV Achkarren zum Hinrundenabschluss in Nordweil. Im Frongrund war man mit einer Gala in die Saison gestartet und an gleicher Stelle wollte man die Vorrunde auch mit einem Heimsieg abschließen. Dem Team gelang dann tatsächlich nochmals ein starker Auftritt und am Ende hieß es 5:2 aus SG-Sicht. Man konnte somit mehr Siege feiern als man Niederlagen einstecken musste und so überwintert man auf einem guten 7. Tabellenplatz, z.B. noch vor den ersten Mannschaften des SV Kenzingen, FC Vogtsburg, SV Heimbach, SV Achkarren oder auch des Riegeler SC. Eine ähnliche Platzierung wäre bei Saisonende gewiss ein toller Erfolg für die Elf von Flo Merta und Jan Heinze.


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